Call us toll free: +491717837071
Top notch Multipurpose WordPress Theme!

WAS DER VEREIN AN WASSER ZU BIETEN HAT:

Als Verein ein Gewässer zu bewirtschaften bedeutet eine Menge Arbeit und Verantwortung Flora und Fauna zu tragen. Umso schöner ist es, wenn die eigene Arbeit Früchte trägt und die Natur unter und über Wasser funktioniert.

 

Die Pachtgemeinschaft ist sowohl Pächter, als auch Eigentümer. In Pacht befinden sich derzeit 46 Hektar Saale, sowie die Katzenlöcher und das Restloch II. Das Restloch I mit seinen etwa 0,9 Hektar hat der Verein vor einigen Jahren als Eigentum käuflich erworben.

 

Zur Bewirtschaftung der Gewässer gehört nicht nur der Besatz mit Jungfisch, die Bereinigung der Ufer von Unrat, der regelmäßige Schnitt von Bäumen, die Grasmahd an den Angelstellen oder das Freihalten von Wegen rund um die Gewässer. Auch dem Umwelt- und Naturschutz muss Sorge getragen werden. So haben wir nicht nur ein Auge auf unsere "Schützlinge" unter Wasser, sonder auch auf Flora und Fauna über der Wasseroberfläche, denn ein Ökosystem muss immer als Gesamtheit mit all seinen Faktoren betrachtet werden. Und in diesem Bereich lernen auch wir immer wieder dazu.

Forellenportrait

GEWÄSSERÜBERSICHT

Saale

Größe 46 Hektar
Durchschnittliche Tiefe 1,5 m in Gumpen und Staubereichen bis 4,5 m
Der Gewässerabschnitt beginnt am Fischstein Remschütz unterhalb der Firma Metallrohstoffe Thüringen und endet etwa 100m unterhalb der Brücke Kirchhasel.
Fischarten sind hauptsächlich Bachforellen, Äsche, Aal, Rotaugen in kleineren Stückzahlen auch Barsch, Hecht, Karausche und Döbel, in ruhigen Gewässerzonen vereinzelt Karpfen. Kleinfischarten: Elritze, Mühlkoppe, Bachneunauge, Schmerle, dreistachlichger Stichling *
Katzenlöcher

Größe 2,2 Hektar
Durchschnittliche Tiefe 2,5 m
Die Katzenlöcher befinden sich nördlich von Rudolstadt auf der östlichen Seite des Saaleverlaufes. In der Ortsmitte von Rudolstadt fährt man Richtung Stadtteil Cumbach und überquert die Saalebrücke in der Oststraße. Am Ende der Brücke links abbiegen und dem Straßenverlauf bis zum Ortsausgang folgen. Kurz vor einem Anstieg links zu den Heidecksburgwerkstätten abbiegen und dem Weg weiter folgen.
Fischarten sind hautsächlich Karpfen, Schleien, Rotfedern, Rotaugen und Karauschen. Der Raubfischbestand ist mit einem an den Teich angepassten natürlichen Hechtbestand, Zander, Aal und einigen größeren Barschexemplaren gut. Kleinfische sind Moderlieschen, dreistachliger Stichling und vereinzelt Gründling. *
Restloch I

Größe 0,9 Hektar
Durchschnittliche Tiefe 1,5 m
Das Restloch I befindet sich ebenfalls im Norden von Rudolstadt auf der westlichen Saaleseite. Vom Bahnhof kommend Richtung Jena fahren. In die Gartenstraße rechts abbiegen, dort nach etwa 50 m rechts über den Bahnübergang fahren. Der Straße An den Saalgärten folgen. Rechts der Straße liegt das kleinere Restloch II, weiter folgen, dann erreicht man Restloch I.
Fischarten sind hauptsächlich Karpfen und Schleie. Es gibt viele kapitale Karauschen. Weißfisch wie Rotfeder und Rotauge ist ebenfalls vorhanden. Es tummelt sich ein natürlicher Hechtbestand mit Exemplaren bis 90 cm im Teich. Aale werden regelmäßig gefangen, Barsche sind mit kleineren Exemplaren vertreten. Kleinfischvertreter sind Moderlieschen, dreistachliger Stichling und Gründling. *
Restloch II

Größe etwa 0,3 Hektar
Durchschnittliche Tiefe 1,5 m
Das Restloch II befindet sich im Norden von Rudolstadt auf der westlichen Saaleseite. Vom Bahnhof kommend Richtung Jena fahren. In die Gartenstraße rechts abbiegen, dort nach etwa 50 m rechts über den Bahnübergang fahren. Der Straße An den Saalgärten etwa 400 m folgen. Rechts der Straße liegt das kleinere Restloch II.
Das Artensprektrum ist hier sehr begrenzt, da es in Vergangenheit mehrfach aus bisher nicht geklärten Umständen zu kleineren Fischsterben kam. Hauptfisch ist Karausche und Giebel, die sich als sehr widerstandsfähig erwiesen haben. Es gibt aber auch noch Karpfen und Aal im Teich. Anglerisch ist das Gewässer daher eher für den Einsteiger und Jungangler interessant, da die Karauschen sehr gut beißen.

 

 

Karpfen

Äschenportrait

Regenbogenforelle

ALLES MUß SEINE GRENZEN HABEN!

Grundsätzlich regeln sich die Angelbedingungen an unseren Gewässern entsprechend der Thüringer Fischereiausführungsverordnung (ThürFischAVO) in der jeweilig geltenden Fassung. Dennoch haben wir uns als Vorstand entschieden, angepasst an die Bedingungen in unseren Gewässern, einige Dinge entsprechend dem gesetzlichen Rahmen anders zu regeln. Alle Bestimmungen für den Angler findet ihr nachfolgend.

 

Allgemein gilt:

Die Beschilderung der einzelnen Gewässerstrecken insbesondere der Fliegenstrecken der Saale ist maßgeblich und zu beachten.

In Fliegenstrecken ist nur das Angeln mit Flugangel, Eigengewichtsschnur und künstlicher Insektenimitation erlaubt.

Zelten und offene Feuerstellen sind verboten (darunter zählt nicht der Rost/Grill). Pkw sind auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen abzustellen. 

 

Abweichende Mindestmaße:

Bachforelle 30cm, Karpfen 40cm, Aal 50cm, Hecht 50cm, Schleie 30cm, Zander 60cm

 

Abweichende Schonzeiten:

Die Schonzeit für Zander und Hecht erstreckt sich vom 15.02.-31.05. gleichermaßen. In dieser Zeit besteht in den Restlöchern und den Katzenlöchern ein Verbot der Nutzung von sämtlichen Raubfischangelmethoden (z.B. Wobbler, Blinker, Gummifisch, Drop-Shot, Texas-Rig...)

Die Äsche ist ab sofort aufgrund der geringen Bestandsdichte ganzjährig geschont.

 

Besondere Bestimmungen:

Das bisher geltende Watverbot in der Saale und in den Standgewässern des Vereines wurden aufgehoben. Der Vorstand geht davon aus, dass Watfischer eigentständig und verantwortungsvoll handeln und Laichplätze der verschiedenen Fischarten in der Laichzeit sowie Muschelbänke nicht betreten. Ein Zuwiderhandeln kann dennoch bei Feststellung von Schäden durch die Fischereiaufsicht geahndet werden.

 

Fangbegrenzungen:

Pro Angeltag dürfen dem Gewässer 3 Feinfische/Salmoniden entnommen werden. Hiervon jedoch maximal 2 Stück Karpfen, Hecht, Schleie, Aal oder Bachforelle - 1 Stück Zander. Beim Kauf einer Jahreskarte für die Saale gilt bezüglich der Entnahme von Bachforellen eine maximale Anzahl von 40 fangfähigen Individuen pro Jahr.